
Die Konfiguration eines mobilen E-Mail-Clients für Convergence Toulouse beschränkt sich nicht nur auf die Eingabe einer Adresse und eines Passworts. Die Blockade tritt oft schon vor dem Schritt der Servereinstellungen auf, beim ursprünglichen Passwort, das auf MA-MAMIA nie geändert wurde.
MA-MAMIA-Passwort: Die Voraussetzung, die Convergence Toulouse auf Mobilgeräten blockiert
Wir beobachten regelmäßig Kollegen, die korrekte IMAP-Einstellungen eingeben und dennoch einen Authentifizierungsfehler erhalten. Die Ursache ist fast immer dieselbe: das temporäre Passwort wurde auf MA-MAMIA nicht geändert.
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Die Plattform MA-MAMIA (erreichbar unter mamamia.ac-toulouse.fr/modification) verlangt eine Änderung des temporären Passworts, bevor eine Verbindung zu Convergence hergestellt werden kann. Solange dieser Schritt nicht abgeschlossen ist, bleibt der Zugang gesperrt, auch über einen perfekt konfigurierten mobilen Client. Keine explizite Fehlermeldung weist auf diese Blockade in den E-Mail-Anwendungen von Android oder iOS hin: Die Verbindung schlägt stillschweigend fehl.
Um einen funktionierenden Zugang zu Convergence Toulouse bereits beim ersten Versuch zu gewährleisten, empfehlen wir, über MA-MAMIA von einem Browser (Computer oder Mobilgerät) zu gehen und ein endgültiges Passwort festzulegen, bevor die E-Mail-Anwendung des Telefons geöffnet wird.
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IMAP- und SMTP-Einstellungen für die akademische E-Mail Toulouse
Die Server der Akademie Toulouse verwenden nicht dieselben Adressen wie andere Akademien. Das Kopieren eines Tutorials, das für Besançon oder Créteil vorgesehen ist, führt zu einem Fehlschlag. Hier sind die genauen Einstellungen, die für Convergence Toulouse eingegeben werden müssen:
- IMAP-Eingangsserver: mail.ac-toulouse.fr, Port 993, SSL-Verschlüsselung aktiviert
- SMTP-Ausgangsserver: mail.ac-toulouse.fr, Port 465, SSL-Verschlüsselung (kein STARTTLS)
- Benutzername: die vollständige Adresse im Format [email protected]
- Passwort: das über MA-MAMIA festgelegte (nicht das temporäre Passwort)

Die häufigste Falle bei Android betrifft die Verschlüsselung des Ausgangsservers. Einige Clients bieten standardmäßig STARTTLS anstelle von SSL an. Diese Wahl führt zu einer stillen Blockade: keine Fehlermeldung erscheint, aber die E-Mails werden nicht gesendet. SSL muss manuell am Port 465 erzwungen werden.
Auf iOS verwaltet die native Mail-App in den meisten Fällen die SSL-Verhandlung korrekt, vorausgesetzt, man wählt “Andere” als Anbieter beim Hinzufügen des Kontos (und nicht Exchange oder Google).
Konfiguration auf Android: Die problematischen Bildschirme
Die in Android integrierte Gmail-App akzeptiert Drittanbieter-IMAP-Konten, aber ihre Konfigurationsoberfläche variiert je nach Android-Version und Herstelleroberfläche. Der allgemeine Ablauf bleibt jedoch stabil.
Von Gmail aus den Menüpunkt Einstellungen berühren, dann “Konto hinzufügen” auswählen und “Andere” wählen. Die vollständige akademische Adresse eingeben. Die App versucht manchmal, die Server automatisch zu erkennen, was für die Akademie Toulouse systematisch fehlschlägt. Man muss auf manuelle Konfiguration umschalten.
Auf dem Bildschirm der manuellen Konfiguration wird die Wahl zwischen SSL/STARTTLS angezeigt. IMAP auswählen und mail.ac-toulouse.fr als Eingangsserver mit Port 993 eingeben. Für den Ausgangsserver dieselbe Adresse mit Port 465 eingeben und SSL/TLS auswählen, nicht STARTTLS.
Alternative Clients wie FairEmail oder K-9 Mail bieten mehr Kontrolle über die Verbindungseinstellungen. Sie ermöglichen es, den Verschlüsselungstyp eindeutig zu erzwingen, was die oben beschriebene stille Blockade vermeidet.
Konfiguration der akademischen E-Mail auf iPhone und iPad
Auf iOS führt der Weg über Einstellungen, dann Mail, dann Konten, dann Konto hinzufügen. “Andere” aus den angebotenen Anbietern auswählen.
Die auszufüllenden Felder:
- Name: Ihr Vorname und Nachname (als Absender angezeigt)
- Adresse: [email protected]
- Passwort: das auf MA-MAMIA geänderte
- Beschreibung: Freitext, zum Beispiel “Akademie Toulouse”
Nach der Bestätigung fordert iOS die Servereinstellungen an. mail.ac-toulouse.fr für beide Felder (Empfang und Versand) eingeben. Das System erkennt in der Regel Port 993 für IMAP und wechselt automatisch zu SSL. Dennoch sollte überprüft werden, dass die SSL-Verschlüsselung auf dem Ausgangsserver, Port 465, aktiv ist.
Der erwartete Benutzername ist die vollständige E-Mail-Adresse, nicht eine kurze ID wie “pdupont”. Diese Besonderheit unterscheidet sich von einigen Akademien, die die NUMEN-Anmeldung oder das kurze Format akzeptieren.
Synchronisierung der Ordner auf Convergence
Standardmäßig synchronisiert iOS nur den Posteingang. Um die Ordner “Gesendet”, “Entwürfe” und eventuell im Webmail Convergence erstellte Unterordner abzurufen, auf die Kontoeinstellungen nach der Erstellung zugreifen und die IMAP-Synchronisierung jedes Ordners einzeln aktivieren. Auf Android synchronisiert Gmail automatisch alle IMAP-Ordner, die auf der Serverseite sichtbar sind.

Wiederkehrende Verbindungsfehler bei Convergence Toulouse beheben
Ein abgelaufenes Passwort auf MA-MAMIA führt zu einer abrupten Abmeldung des Kontos auf dem Mobilgerät, ohne klare Benachrichtigung. Die erste Überprüfung, die im Falle eines plötzlichen Zugriffsverlusts durchgeführt werden sollte, besteht immer darin, die Verbindung über das Webmail Convergence (messagerie.ac-toulouse.fr) in einem Browser zu testen.
Wenn das Webmail funktioniert, der mobile Client jedoch nicht, liegt das Problem in den lokalen Einstellungen. Das Löschen des Kontos vom Telefon und das ordnungsgemäße Neuerstellen ist oft schneller, als herauszufinden, welches Feld durch ein Systemupdate verändert wurde.
Wichtige Updates von Android und iOS setzen manchmal die Verschlüsselungseinstellungen für Drittanbieter-IMAP-Konten zurück. Nach jedem Systemupdate ist es eine nützliche Gewohnheit zu überprüfen, dass Port 465 und die SSL-Verschlüsselung auf dem Ausgangsserver weiterhin aktiv sind, um Unterbrechungen beim Versand akademischer Nachrichten zu vermeiden.